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Presse

07.11.2019 / WÄRME+

Förderung für vollelektronische Durchlauferhitzer seit 1. November in der zweiten Runde

4.000 weitere Geräte werden bezuschusst / Energieeinsparung beträgt rund 20 Prozent

Wer bei der Trinkwassererwärmung Energie sparen möchte, sollte seinen veralteten Durchlauferhitzer vorzeitig gegen ein modernes Gerät austauschen. Zwar werden jährlich etwa 500.000 elektrische Durchlauferhitzer durch neue Geräte ersetzt, oft sind diese jedoch nur kostengünstige Standarderhitzer, die letztlich kaum Energie einsparen. Deutlich effizienter arbeiten moderne Komfortmodelle mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung. Rund 20 Prozent Energie lassen sich so einsparen, ohne dass dafür das Nutzerverhalten unter der Dusche oder in der Küche geändert werden muss.

Das Förderprogramm für den Austausch alter elektrischer Durchlauferhitzer gegen moderne vollelektronische Geräte ging Anfang November 2019 in die zweite Runde. Auf Grund der hohen Nachfrage im Rahmen der ersten Förderung unterstützt die Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin ab sofort Haushalte wieder mit einem Pauschalbetrag von 100 Euro bei der Optimierung ihrer dezentralen Warmwasserversorgung. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms “STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Förderung läuft bis die Gerätezahl erreicht ist, maximal bis Ende 2021. Insgesamt werden 4.000 Geräte bezuschusst.

Förderkriterien und Handwerkersuche im Internet

Wer sich die Förderung für den Austausch eines Altgeräts sichern möchte, muss sich vor der Installation des Gerätes auf der Website www.foerderung-durchlauferhitzer.de registrieren. Wichtig: Der Antragsteller erhält nur dann eine Förderung, wenn sein neues Gerät die Förderkriterien erfüllt. Einen Überblick über passende Geräte finden Interessierte auf der Website, ebenso gibt es dort Unterstützung bei der Handwerkersuche. Denn die Prämie wird nur gewährt, wenn der Austausch von einem Fachbetrieb durchgeführt, eine Handwerkerrechnung eingereicht und die sachgemäße Entsorgung dokumentiert wird. Der Anschluss und die eventuell erforderliche Anmeldung des neuen Durchlauferhitzers beim Energieversorger dürfen nur durch eine eingetragene Elektrofachkraft erfolgen.

Weitere Informationen zur Warmwasserversorgung mit elektronischen Durchlauferhitzern bietet die Initiative WÄRME+ auf ihrer Homepage unter: www.waerme-plus.de/warmwasser/elektronische-durchlauferhitzer

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