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01.06.2016 / WÄRME+

Wirtschaftlich heizen mit der Wärmepumpe

BDEW-Heizkostenvergleich 2016 belegt die Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe für Einfamilienhäuser.

Seit 1. Januar 2016 sind die verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, in Kraft. Seitdem führt für Bauherren kein Weg mehr an einer besseren Dämmung und einer besonders effizienten Heizungsanlage vorbei. Denn der zulässige Primärenergiebedarf zum Heizen, Lüften, Kühlen und für die Warmwasserbereitung ist um 25 Prozent gesenkt worden. „Mit einem regenerativen Heizsystem wie der Wärmepumpe lassen sich die neuen Anforderungen besonders einfach erfüllen“, erklärt Peter Koß von der Initiative WÄRME+. Wärmepumpen arbeiten äußerst effizient und nutzen zum Großteil die kostenlose Umweltenergie aus dem Erdreich, Wasser oder der Luft. „Sind alle Komponenten des Heizungssystems optimal aufeinander abgestimmt, können Wärmepumpen ein Vielfaches der zugeführten Energie als Wärme gewinnen“, so Koß. Dabei ist die Wärmepumpentechnologie besonders umweltfreundlich: Wird für den Betrieb Ökostrom genutzt, lässt sich mit der Wärmepumpe zu 100 Prozent CO2 -frei heizen und nachhaltig die Umwelt schonen.

Wärmepumpe für Einfamilienhäuser besonders attraktiv

Zwar ist die Wärmepumpe in der Anschaffung teurer als konventionelle Heizungen wie Gas- oder Ölbrennwertkessel, allerdings gleicht sie das mit sehr geringen Betriebs- und Wartungskosten wieder aus. Dies belegt auch der aktuelle BDEW-Heizkostenvergleich 2016 des Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft für den Neubau anhand von Beispielrechnungen. Insgesamt wurden die jährlichen Kosten von 51 verschiedenen Systemen zur Beheizung, Lüftung und Trinkwassererwärmung verglichen. Untersucht wurden Systeme für ein typisches Einfamilienhaus und für ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen. Für das Einfamilienhaus wurden drei unterschiedliche KfW- Baustandards betrachtet. Im Muster-Einfamilienhaus verzeichnet die Luft-Wasser- Wärmepumpe sowohl beim einfachen baulichen Mindestwärmeschutz als auch bei anspruchsvoller Dämmung nach dem Standard KfW-Effizienzhaus 55 mit die geringsten Jahresgesamtkosten. „Der Heizkostenvergleich zeigt, dass die Wärmepumpe eine effiziente und umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Heiztechniken ist“, so Koß. Wie hoch der jährliche Energieverbrauch später tatsächlich ist, hängt aber letztlich noch von weiteren Faktoren wie der richtigen Dimensionierung und Einstellung des Geräts, der Standortwahl oder dem Zustand der Hausdämmung ab. Um die effizienteste Lösung für ihren individuellen Bedarf zu finden, sollten sich Bauherren und Modernisierer vor der Kaufentscheidung von ihrem Energieversorger oder einem qualifizierten Fachhandwerker ausgiebig beraten lassen.

Förderdatenbank der Initiative WÄRME+

Der Einbau von Wärmepumpen wird von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen Anbietern mit zahlreichen Förderprogrammen unterstützt. Einen Überblick über die verschiedenen Zuschussmöglichkeiten bietet die Initiative WÄRME+ mit ihrer Förderdatenbank unter www.waerme-plus.de, die regelmäßig auf den neusten Stand gebracht wird. Dort stehen außerdem weitere Informationen zur Wärmepumpentechnologie sowie verschiedene Online-Rechner zur Ermittlung des Heizwärmebedarfs und der Heizkosten zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.waerme-plus.de

Der BDEW-Heizkostenvergleich Neubau 2016 kann kostenlos abgerufen werden unter: www.bdew.de/heizkostenvergleich

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