Presse

25.04.2012

Verbraucheraufklärung und Energieeffizienz

Um Marktpartner bei der Information und Kommunikation in Richtung Verbraucher zu unterstützen, haben die HEA und die Initiative ELEKTRO+ neue Broschüren entwickelt, die ab sofort über den HEA-Shop zu beziehen sind.

Einfach Energiesparen – Geringinvestive Maßnahmen im Haus zeigen große Wirkung

Die mit Unterstützung der Handwerksverbände des Elektro- und Sanitärhandwerks, ZVEH und ZVSHK, realisierte Broschüre gibt gewerkeübergreifend praktische Tipps zum Thema Energiesparen mit geringinvestiven Maßnahmen. Viele sinnvolle Anregungen werden vorgestellt, die mit einem Budget von etwa 20 Euro bis max. 1500 Euro umgesetzt werden können. Dazu zählen beispielsweise der jetzt geförderte hydraulische Abgleich, der Austausch von Heizungspumpen oder der Einsatz von hydraulischen Durchlauferhitzern. Das sollte unbedingt der Heizungsfachmann übernehmen. Bei elektrischen Installationen wie dem Einbau einer modernen Einzelraumregelung ist der Elektroinstallateur hinzuzuziehen. Geschickte Do-it-yourselfer übernehmen die Dämmung der Kellerdecke, die Ummantelung der Heizungsrohre mit vorkonfektionierten Dämmsystemen oder das Abdichten von Haustür bzw. Fenstern. Die Broschüre empfiehlt in jedem Fall als Serviceleistungen des Handwerks den jährlichen Heizungs- und den alle vier Jahre durchzuführenden E-Check.

Strommessgeräte – Stromverbrauch im Blickpunkt

Wie kann ich meinen Stromverbrauch ohne Komfortverlust senken? Was ist „stiller Verbrauch“? Warum fließt Strom, wenn ein Gerät ausgeschaltet ist? Um diese Fragen zu beantworten, muss eine eingehende Bewertung der eigenen Geräte durchgeführt werden. Ausschlaggebend für den Verbrauch sind u. a. Gerätealter und -typ, technische Ausstattung, Leerlaufzustände sowie das individuelle Nutzerverhalten. Strommessgeräte können hier gute Vergleichsmöglichkeiten liefern. Und die Messung lohnt sich: So lassen sich allein durch Vermeidung von Stand-by-Verlusten über 100 Euro im Jahr sparen. Beim Austausch einer alten Kühl- und Gefrierkombination gegen ein Gerät mit Effizienzklasse A+++ sind es im Laufe einer Lebensdauer von 15 Jahren schon über 1000 Euro. Die Broschüre beschreibt die richtige Vorgehensweise beim Einsatz eines Messgerätes und liefert übersichtliche Vergleichstabellen für Messungen im Normal-, Leerlauf- und Stand-by-Betrieb.

Elektroinstallationen im Spannungsfeld von Anpassung und Bestandsschutz

Bei Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden stellt sich immer wieder die Frage, ob die bestehende elektrische Anlage angepasst werden muss oder ob sie unverändert weiter betrieben wird. Dabei kann es zwischen Haus- oder Wohnungseigentümern, Mietern, Sachverständigen sowie dem Fachhandwerk zu durchaus kontroversen Diskussionen kommen. Die Broschüre gibt auf 16 Seiten wertvolle praktische Hinweise und Argumente, die klar für eine Veränderung der gesamten elektrischen Anlage im Sinne des Verbraucherschutzes sprechen. Deutlich wird, warum nach Betriebszeiten von 40 Jahren und mehr unbedingt eine Anpassung an den Stand der Technik notwendig ist. Ein Beispiel: In vielen Gebäuden, in der Regel vor 1970 erstellt, findet sich als Schutzmaßnahme noch die „klassische Nullung“, die seit 1973 nicht mehr zulässig ist. Hier ist der Einsatz der bewährten Fehlerstromschutzschalter nicht möglich. Zieht man die gestiegene Ausstattung der Haushalte mit Elektrogroßgeräten oder Kommunikationstechnik in Betracht, kann dieses Manko zu fatalen Folgen führen. Die Broschüre beschreibt dazu auch rechtliche Grundlagen für Vermieter wie Mieter und die Autoren gehen auf die Frage ein, wann Mängelanzeige oder Stillsetzung der Anlage erfolgen soll. Auf der sicheren Seite ist immer, wer alle vier Jahre einen E-Check durchführen lässt.

Die drei Broschüren sind im HEA-Shop (www.hea-shop.de) zu beziehen.

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