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31.08.2016 / WÄRME+

Smart Home: Intelligente Hauswärmetechnik bringt Komfort und hilft beim Energie sparen

Umfangreiche Programmvielfalt und ausgereifte Technik erhöhen Wohnkomfort / Über Visualisierung des Verbrauchs Kosten reduzieren

Heizung und Warmwasser sind die größten Energieverbraucher im Wohngebäude. Auf sie entfallen rund 80 Prozent der gesamten Energiekosten. „Klar, dass hier auch das größte Einsparpotential liegt“, erklärt Jörg Gerdes von der Initiative WÄRME+. „Mit smarten Geräten im Bereich der Hauswärmetechnik wird Energie sparen nun noch einfacher.“ Denn die intelligente Technik sorgt nicht nur für Kostentransparenz, sondern erhöht dank vielfältiger Spezialprogramme und einer intuitiven Bedienung den Wohn- und Warmwasserkomfort.

Warmes Wasser via App

Durch den Einsatz von elektronischen Durchlauferhitzern profitieren Nutzer gleich mehrfach: Da die Installation direkt an der Entnahmestelle erfolgt, entfallen Energieverluste durch lange Leitungswege. Die Temperatureinstellung erfolgt dabei intuitiv per Fingertipp, entweder über eine Touch-Oberfläche oder per App via Smartphone oder Tablet. Es können sogar mehrere Familienmitglieder ihre individuelle Duschtemperatur hinterlegen und einfach über die Speichertaste mit einem Knopfdruck aktivieren. Die Bedienung über eine App ist dann besonders praktisch, wenn der Durchlauferhitzer „unsichtbar“ in einer Wandverkleidung oder unter der Küchenspüle installiert ist. Mit einer Verbrauchsanalyse helfen die modernen Geräte außerdem beim Energie sparen: „Die Nutzer können sich jederzeit individuelle Werte wie Duschdauer, Wasser- und Energieverbrauch anzeigen lassen. Über dieses Monitoring haben sie die Kosten jederzeit im Blick und sehen schnell, wo es noch Optimierungsmöglichkeiten gibt“, so Gerdes. Auch der Komfort kommt bei den smarten Geräten nicht zu kurz: Viele Modelle sind mit umfangreichen Spezialeinstellungen wie Eco-Programm ausgestattet oder verfügen über WLAN und Internetradio – so kann der Nutzer bereits im Bad die Wetterdaten abfragen und mit Musik in den Tag starten.

Ganz automatisch Wärme zum Wohlfühlen

Auch die Fußbodentemperierung ist mittlerweile „smart“. Moderne Regler bieten vielfältige Einstellmöglichkeiten und können die Heizung so optimal auf die persönlichen Gewohnheiten und den tatsächlichen Wärmebedarf abstimmen. Zum Beispiel können komplette Wochenpläne programmiert werden. Dann fährt der Heizkörper unter der Woche tagsüber automatisch herunter, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben. Am Wochenende hingegen bleibt das ganze Haus wohl temperiert und die Heizung im Badezimmer fährt erst später hoch. Für zusätzliche Energieeffizienz sorgt die Kombination mit Fenster- und Türkontakten. Dann fährt die Heizung selbsttägig herunter, wenn ein Fenster geöffnet wird und verhindert so unnötige Wärmeverluste. Zudem lassen sich die Verbrauchsdaten über ein Display anzeigen, was ebenfalls zur Kostenoptimierung genutzt werden kann.

Auch Wärmepumpen sind mit smarten Eigenschaften und Features ausgestattet: Dazu zählt beispielsweise die Steuerung per Fernbedienung, oder per PC, Tablet und Smartphone. Dadurch behält der Nutzer jederzeit die Kontrolle über die Heizungseinstellungen und Verbrauchsdaten. Die Bedienung über WLAN oder Internet bietet darüber hinaus einen weiteren Vorteil: Sie erlaubt dem Fachhandwerker im Falle einer Störung, die Daten per Fernabfrage auszulesen. Teure Servicetermine vor Ort sind dann oftmals gar nicht mehr nötig.

Hauswärmetechnik in Smart Home einbinden

Besonders empfehlenswert und effizient ist die Einbindung von Photovoltaikanlage, Energiespeicher, Wärmepumpe, Warmwasserbereiter oder Lüftungsanlage in ein Smart Home, zum Beispiel über ein KNX-System. Im Rahmen der Vernetzung lassen sich Energieerzeugung, Energieverbrauch und Energiespeicherung optimal aufeinander abstimmen. Das System kann beispielsweise so eingestellt werden, dass Geräte erst dann aktiv werden, wenn ausreichend Strom aus der Photovoltaik-Anlage zur Verfügung steht, so etwa moderne Wärmepumpen, die den kostenlosen Solar-Strom als Wärme zwischenspeichern, auch wenn gerade keine Wärme benötigt wird. Das erhöht den Eigenstromverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage. Ob der zur Verfügung stehende Strom direkt verbraucht oder zwischengespeichert wird, entscheidet das System ganz selbsttätig und zieht dabei sowohl Wettervorhersagen sowie den zu erwartenden Strombedarf im Gebäude in die Planung mit ein. Per App haben die Nutzer dabei jederzeit die Kontrolle über die verschiedenen Anwendungen und können sich auch alle Betriebs- und Verbrauchsdaten der angeschlossenen Geräte anzeigen lassen.

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