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29.01.2016 / HEA

Richtiges Heizverhalten zahlt sich aus!

Nachdem der Dezember in weiten Teilen Deutschlands fast frühlingshaft verlief, hat nun tatsächlich der Winter seine ersten Boten voraus geschickt. Damit rückt auch die Heizung wieder mehr in den Blickpunkt. Heizen ist der mit Abstand größte Energieverbraucher im Haushalt und damit auch ein erheblicher Kostenfaktor: Über 80 Prozent des privaten Energieverbrauchs werden für die Erzeugung von Heizwärme und Warmwasser verwendet. Hier verbirgt sich also auch jede Menge Einsparpotenzial. Wie hoch dieses tatsächlich ist, hängt von vielen Faktoren ab, u. a. vom Zustand der Heizungsanlage und individuellen Gewohnheiten.

Am besten lassen sich Heizkosten mit der Umstellung auf moderne Heizsysteme oder einer grundlegenden Optimierung der Anlage durch einen Fachmann einsparen. Doch auch wenn einfache Regeln befolgt werden, ist es gut möglich Heizenergie einzusparen. Dazu gehören u. a.

  • Gluckernde Heizungen wärmen nicht richtig und sollten dringend entlüftet werden. Dafür mit einem Spezialschlüssel einfach das Ventil am Heizkörper vorsichtig aufdrehen und Luft entweichen lassen, so lange bis Wasser kommt. Dann wieder zudrehen!
  • Heizkörper nie mit Möbeln oder schweren Gardinen zubauen! So wird die notwendige Zirkulation der Wärme im Raum verhindert.
  • Damit in kalten Nächten nur wenig Wärme nach draußen gelangt, sollten Rollos, Vorhänge und Jalousien geschlossen werden.
  • Richtiges Lüften spart Energie: Fenster nie gekippt lassen, sondern kurz und kräftig stoßlüften! Dabei die Heizkörperventile herunter drehen, wenn es keine elektronischen Thermostatventile sind. Diese erkennen, dass Fenster zum Lüften geöffnet werden, und schließen sich dann automatisch.
  • Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie ein. Unsere empfohlenen Richtwerte für Raumtemperaturen: Im Wohnbereich etwa 20 °C, in der Küche 18 bis 20 °C, im Bad 23 °C und im Schlafzimmer und in Fluren 16 bis 18 °C. Die Türen sollten geschlossen bleiben. Außerdem ist zu beachten: Der Wohlfühlbereich der Temperatur liegt in gut wärmegedämmten Neubauten deutlich niedriger als im unsanierten Altbau! Verantwortlich ist dafür die höhere Oberflächentemperatur der Umschließungsflächen (Wände, Decke und Fenster).
  • Die Nachtabsenkung auf nicht mehr als drei Grad einstellen, sonst kann die Wiederaufheizung am Morgen zu einem Mehrverbrauch führen.
  • Auf keinen Fall sollten die Heizkörper ganz abgestellt werden. Sonst kann Luftfeuchtigkeit an den Innenwänden und Fensterscheiben kondensieren. An kritischen Stellen wie den Zimmerecken bildet sich dann ganz schnell Schimmel.

Und nicht vergessen: Vor der nächsten Heizperiode am besten einen Heizungs-Check vom Fachmann durchführen lassen! Eine regelmäßige Wartung erhöht die Lebensdauer der Heizung und kann die Energiekosten senken.

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