Presse

01.02.2012

Neue Broschüren der Initiative ELEKTRO+

Zwei neue Ratgeber-Broschüren unterstützen Hausbauer und Modernisierungswillige bei der Planung der Elektroinstallation / Initiative ELEKTRO+ tritt für sichere und zukunftsfähige elektrische Gebäudeinstallation ein.

Beim Bau eines Hauses oder einer Modernisierung gilt es unzählige Aspekte zu berücksichtigen, Details zu planen und Entscheidungen zu treffen. Der Hausherr ist aber selten Fachmann in allen Gewerken und daher auf Unterstützung angewiesen. Insbesondere die Elektroinstallation ist für Viele ein Buch mit sieben Siegeln, spielt sie sich doch zum Großteil im Verborgenen ab und verbirgt komplizierte Techniken. Wie wichtig es dennoch ist, die elektrische Anlage wohlüberlegt und mit Weitsicht zu planen, möchte die Initiative ELEKTRO+ vermitteln. Bauherren, aber auch Architekten, Planer und das Elektrohandwerk erhalten unter www.elektro-plus.com oder in Broschüren herstellerneutrale Informationen und Planungshilfen rund um die elektrische Gebäudeinstallation.

Im November 2010 ist die Richtlinie RAL-RG 678 für die Ausstattung von Elektroinstallationen in Wohngebäuden aktualisiert und März 2011 veröffentlicht worden. Folglich wurde auch das Infomaterial der Initiative ELEKTRO+ überarbeitet und neu herausgegeben. Die neue Broschüre Raumplaner erläutert leicht verständlich, welche Anforderungen in jedem Raum an eine gut ausgestattete Elektroanlage erfüllt werden müssen. „Wer einen Neu- oder Umbau vorbereitet, kann mit diesem Planer im Vorfeld der Bauarbeiten den Ausstattungsumfang der Elektroinstallation nach den eigenen Bedürfnissen für jeden Raum separat planen“, so Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. In sechs Schritten wird der Leser zu einer auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Elektroinstallation geführt. Beispielgrundrisse verschiedener Räume zeigen anschaulich die Ausstattungsvarianten. Dabei werden drei Ausstattungsstufen beschrieben, die mit einem Stern, zwei oder drei Sternen gekennzeichnet werden – je nach Anspruch erhält der Verbraucher Angaben für die Mindestausstattung bis hin zur komfortabelsten Lösung. „Wir empfehlen jedoch mindestens Standardausstattungsstufe 2. Die Mindestausstattung wird den heutigen Anforderungen in großen, modernen Haushalten, zum Beispiel an eine ausreichende Anzahl von Steckdosen, oft nicht gerecht“, so Zander. Der Leser findet aber auch andere Angaben, wie die Anzahl der Beleuchtungsanschlüsse oder der Anschlüsse für Telekommunikation und andere informationstechnische Anlagen. In der neuen RAL-Richtlinie finden sich außerdem die sogenannten „plus“- Ausstattungsstufen 1 plus, 2 plus und 3 plus. Diese ergänzen die jeweilige Basisausstattung und legen die technischen Voraussetzungen fest, die gegeben sein müssen, um Elemente für eine Gebäudesystemtechnik installieren zu können. „Die Gebäudesystemtechnik bietet dem Anwender noch mehr Komfort und ist auch für ein Plus an Energieeffizienz unabdingbar“, erläutert Zander.

Wenn die Elektroanlage in die Jahre kommt

Auch Sanierer und Modernisierer sollten die Chance nutzen, die Elektroinstallation an die Anforderungen eines modernen Lebensstils anzupassen. Die sicherheitstechnischen Standards haben sich in den vergangenen Jahrzehnten ebenso weiterentwickelt wie die Gerätetechnik. Außerdem unterliegt auch die Elektroinstallation einem Verschleiß, Kabel und Leitungen altern und werden brüchig, Schalter und Steckdosen können beschädigt sein. „Veraltete und unterdimensionierte Anlagen können so schnell zur ernst zu nehmenden Gefahr werden. Wer bei der Gebäudesanierung nicht nur Türen und Fenster, Heizung oder Badeinrichtung erneuert, sondern auch die Elektroinstallation saniert, für den ist der neue, aktualisierte ELEKTRO+ Modernisierungsratgeber eine Pflichtlektüre“, so Zander.

Die neuen Broschüren und weitere Materialien können kostenlos über die Homepage der Initiative ELEKTRO+ unter www.elektro-plus.com heruntergeladen werden. Wer sich über das Thema lieber erst mal klassisch auf Papier informieren möchte, der kann den Modernisierungsratgeber und den Raumplaner sowie alle weiteren Broschüren als Einzelexemplar unter GED-Medienservice, Telefon 0611 / 411 16 -33 kostenfrei anfordern.

Bilder zum Pressetext

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