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20.04.2015 / WÄRME+

Nachträgliche Gebäudedämmung: Lüftungsanlagen beugen Schimmelbildung vor

Durch Dämmung erreichte Luftundurchlässigkeit der Außenhülle erfordert Wohnraumlüftung.

Was bei Neubauten per Gesetz vorgeschrieben ist, kommt auch bei Sanierungen und Modernisierungen immer mehr zum Einsatz: Die Dämmung von Gebäuden. Denn die Vorteile einer solchen Dämmung liegen auf der Hand: Zum einen hilft sie, Energie zu sparen und Heizkosten zu senken, zum anderen bringt sie ein optimales Wohnklima mit sich, denn im Sommer bleiben Räume angenehm kühl, im Winter geht wertvolle Wärme nicht verloren. Dämmstoffe und Wärmeschutzfenster bedeuten aber auch das Aus für luftdurchlässige Fenster, Ritzen und Fugen. Ist die Luftdurchlässigkeit des Altbaus nicht mehr gegeben, müssen Bewohner viel häufiger Lüften – sonst droht nicht nur dicke Luft, sondern auch das Risiko der Schimmelbildung. Über manuelle Fensterlüftung lässt sich ein ausreichender, geregelter Luftwechsel meist nicht erreichen, vor allem dann nicht, wenn Bewohner tagsüber unterwegs sind. Wer im Zuge einer Modernisierung sein Haus dämmt, sollte also an eine entsprechende Lüftung denken. „Sinnvoll sind hier Wohnungslüftungsanlagen“, rät Sandy Schwedler von der Initiative Wärme+. „Sie sorgen für einen kontinuierlichen Luftaustausch und transportieren Feuchtigkeit nach außen. Das ist wichtig, um einer Schimmelbildung vorzubeugen.“

Keine Chance für Feuchtigkeit, Schadstoffe und Schimmel

Zwei bis drei Liter Wasser verdunsten täglich pro Bewohner im Haushalt, unter anderem durch Putzen, Wäsche waschen und trocknen, Kochen, aber auch beim Baden und Duschen. Bleibt diese Feuchtigkeit in den Räumen, hat der Schimmel leichtes Spiel. Abhilfe schafft eine Lüftungsanlage: Sie transportiert Feuchtigkeit aus dem Gebäude heraus und sorgt für angenehme und gesunde Raumluft, da gleichzeitig auch Schadstoffe in der Luft kontinuierlich abgeführt werden und von außen erst gar nicht ins Haus gelangen. Auch Allergiker können wieder befreit durchatmen, denn eine Lüftungsanlage vermindert die Belastung der Raumluft mit Allergenen wie zum Beispiel Blütenpollen deutlich.

Frische Luft ohne Wärmeverluste

Moderne Lüftungsanlagen mit Feuchtigkeits- und Schadstoffsensoren regeln zuverlässig den hygienisch optimalen Luftwechsel. Dabei können Hausmodernisierer wählen zwischen einem zentralen System oder dezentralen Einzelgeräten für ausgewählte Räume. Gerade bei letzteren ist der Aufwand gering: Notwendig sind nur ein Stromanschluss für den Ventilator und eine freie Außenwand zur Direktmontage. Es müssen keine zusätzlichen Luftkanäle im Raum verlegt werden, denn die Anlage führt frische Luft direkt zu und verbrauchte direkt ab. Besonders effizient sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Diese Modelle ziehen bis zu 95 Prozent der Wärme aus der Abluft und führen sie wieder ins Gebäude zurück. Das senkt den Energiebedarf beim Heizen spürbar. Und natürlich bedeutet der Einbau einer Lüftungsanlage nicht, dass Fenster und Türen geschlossen bleiben müssen – sie können weiterhin, auch bei laufender Anlage, geöffnet werden.

Übrigens: Der Staat unterstützt Modernisierer und vergibt für den Einbau einer Lüftungsanlage Fördergelder sowie zinsgünstige Darlehen durch die KfW.

Weitere Informationen: www.waerme-plus.de

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