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11.10.2013

Immer schön cool bleiben

Checkliste: Worauf beim Kauf von Gefrier- und Kühlgeräten zu achten ist

Wer sich im Handel nach einem neuen Kühlschrank oder einer Gefriertruhe umsieht, kommt schnell ins Schwitzen. Die Auswahl ist groß, die Gerätetypen und Sonderfunktionen sind vielfältig. Aber: Welches Modell passt genau zu den eigenen Anforderungen? Es gilt: Einen kühlen Kopf bewahren und sich im Vorfeld Gedanken über die wichtigsten Kriterien machen. Ein besonderes Augenmerk sollten Verbraucher dabei auf Ausstattungsmerkmale legen, mit denen sie Energie sparen können und mehr Komfort gewinnen. Ebenso sollte man sich über formale Merkmale wie Bauform, Gerätetyp und –größe im Vorfeld klar werden. „Wir unterstützen Verbraucher mit unseren kostenlosen Checklisten bei ihrer Kaufentscheidung“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERäTE+. Dieses Infomaterial gibt es jeweils zu den Gerätegruppen Kühlschrank, Kühl-Gefrierkombination und Gefriergeräten und steht zum Download auf www.hausgeraete-plus.de zur Verfügung oder kann als Broschüre bestellt werden. Auch die neue Online-Gerätedatenbank auf der Homepage der Initiative bietet eine marktneutrale Orientierungshilfe, die regelmäßig aktualisiert wird.

Der Weg zum passenden Gerät

Schritt 1 – Gerätetyp und Größe wählen:

Um ein passendes Gerät zu finden, das den eigenen Bedürfnissen und Wünschen entspricht, gilt es vor dem Kauf grundlegende Fragen zu klären. Dazu gehören beispielsweise: Wie viel Platz steht in der Küche für den Kühlschrank zur Verfügung? Gibt es eine Nische für ein Einbaugerät oder steht ausreichend Raum für ein Standgerät zur Verfügung? Und in welche Richtung soll die Kühlschranktür aufgehen? Der benötigte Nutzinhalt des Gerätes sollte dabei anhand der eigenen Haushaltssituation konkret festgelegt werden. überdimensionierte Geräte können ansonsten die Stromkosten erhöhen. Reicht eine Kühl-Gefrierkombination aus oder braucht es für die vielen Vorräte ein separates Gefriergerät?

Schritt 2 – Langfristig auf Energieeffizienz setzen:

Kühl- und Gefriergeräte sind das ganze Jahr über im Dauereinsatz und werden durchschnittlich erst nach fünfzehn Jahren ausgetauscht. „Deshalb ist es besonders wichtig, ein energieeffizientes Modell zu wählen“, verdeutlicht die Expertin von HAUSGERäTE+. Orientierung bietet dabei das Energielabel: Die sparsamsten Modelle sind mit den besten Klassen A++ und A+++ gekennzeichnet. Zudem lässt sich auf dem Label der absolute Verbrauch der Geräte ablesen und problemlos miteinander vergleichen. Auch die sogenannte Urlaubsfunktion bzw. Holiday-Schaltung hilft beim Energiesparen. Bei längerer Abwesenheit wird der mehr oder weniger leere Kühlraum auf 15 Grad abgekühlt. Dafür müssen Verbraucher bei Kühl- Gefrierkombinationen darauf achten, dass die beiden Bereiche voneinander getrennt geregelt werden können. Dann steigt die Temperatur im Gefrierfach nicht, wenn der Kühlbereich auf Energiespar-Modus läuft.

Schritt 3 – Wert auf Komfort legen:

Viele der neuen Geräte haben komfortable Extras zu bieten. Zum Beispiel sind bei Kühlgeräten die Mehr-Zonen-Modelle mit integrierten Null-Grad-Fächern eine vorteilhafte Option. Darin halten sich Lebensmittel bis zu drei Mal länger frisch als in herkömmlichen Kühlschränken. Für Geräte mit Schnellkühlungs- oder Schnellgefrierfunktion stellt auch der große Wocheneinkauf kein Problem dar. Die Temperatur kann kurzzeitig um einige Grad gesenkt werden, um die Lebensmittel schnell auf die optimale Lagertemperatur zu bringen. Besonders praktisch sind Modelle mit No-Frost-Funktion. Diese wirkt dem Energiefresser Eis entgegen: Das Gefriergut wird mit gekühlter Umluft eingefroren und die Feuchtigkeit kontinuierlich nach außen abgeführt. Lästiges Abtauen ist nicht mehr nötig.

Ein Display mit digitaler Temperaturanzeige, das idealerweise außen am Gerät sichtbar ist, bringt zusätzlichen Komfort. Eine gradgenaue Regelung vereinfacht die Einstellung und Kontrolle. Transparente Schubladen oder Körbe und eine gleichmäßige Innenbeleuchtung sorgen für eine gute übersicht über alle Vorräte. Durch den Trend zu Wohnküchen und offenen Essbereichen ist ein niedriger Geräuschpegel der Geräte ein wichtiges Auswahlkriterium. Leise Modelle liegen mittlerweile durch optimierte Technik und eine bessere Isolierung bei unter 40 Dezibel. Seit kurzem ist die Geräuschemission Pflichtangabe auf dem Energielabel. So können Verbraucher die Lautstärke der Geräte einfach vergleichen.

Der neue Online-Geräteberater von HAUSGERäTE+, Checklisten und weitere Informationen unter www.hausgeraete-plus.de

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