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08.09.2017 / ELEKTRO+

Im Winter werden Langfinger aktiv

Viele Privathäuser sind nicht genügend gegen Einbruch geschützt

Im Jahr 2016 sind die Einbruchszahlen laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik erstmals leicht zurückgegangen. Ein Grund dafür könnte die Zunahme effektiver Schutzeinrichtungen an Gebäuden sein. Doch noch immer gibt es viele Wohnungen und Häuser, die keinen ausreichenden Schutz gegen Einbruch besitzen. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind Vorkehrungen zur Abwehr von Eindringlingen sehr wichtig, denn im Schutz der Dunkelheit sind Langfinger besonders aktiv.

Mechanik und Elektronik ergänzen einander für optimalen Schutz

Die Basis für ein sicheres Zuhause bildet in der Regel mechanische Sicherheitstechnik. Mechanik und Elektronik können einander aber auch ergänzen, um den Einbrecher schon beim Einbruchversuch aufzuhalten und per Sirenengehäul zu vertreiben. „Man spricht hier von mechatronischem Einbruchschutz, also der Verbindung von mechanischem Schutz und elektronischer Alarmierung über eine Funkalarmanlage“, erklärt Florian Lauw von der Initiative Elektro+. Versucht der Täter ein mechatronisch gesichertes Fenster aufzuhebeln, stemmen sich ihm über eine Tonne Widerstand entgegen, gleichzeitig wird der Hebelversuch erfasst und ein Alarm ausgelöst.

Daneben können Alarmanlagen auch mit verschiedenen Sensoren wie Fenster- und Türkontakten oder einer Raumüberwachung gekoppelt werden. Wird ein unberechtigter Zutritt in das Gebäude erfasst, ertönt ein lauter Signalton. Parallel dazu kann zusätzlich ein Notruf an eine hinterlegte Telefonnummer abgegeben werden, zum Beispiel die des eigenen Smartphones, eines befreundeten Nachbarn oder einer beauftragten Sicherheitsfirma.

Bewegungsmelder rauben Dieben den Schutz der Dunkelheit

Einfach, aber wirkungsvoll ist der Einsatz von Licht, denn nichts scheuen Diebe so sehr wie die Gefahr, entdeckt zu werden. Bewegungsmelder, die bei Erfassung einer Bewegung sofort helles Licht einschalten und den Außenbereich des Hauses gut ausleuchten, besitzen daher eine deutlich abschreckende Wirkung. Wichtig ist, dass sie manipulationssicher installiert sind, also am besten so, dass sie von außerhalb nicht zugänglich sind. Unter www.elektro-plus.com gibt es mehr Tipps und Informationen für Hausbesitzer.

Anwesenheit vortäuschen

“Eine abschreckende Wirkung entfalten auch Anwesenheitssimulationen”, erklärt Lauw. Automatische Rollladensteuerungen sorgen für erhöhte Sicherheit, da sie die Behänge an den Fenstern zum Beispiel mit Einbruch der Dämmerung automatisch schließen. Viele moderne Rollladenantriebe besitzen eine automatische Sperre, die den Behang gegen leichtes Hochschieben schützt. Über Zeitschaltuhren kann zudem das Licht in verschiedenen Räumen selbsttätig an- und ausgehen, so dass das Haus von außen einen bewohnten Eindruck macht.

Vernetzte Sicherheit im Smart Home

Noch mehr Möglichkeiten, die Sicherheit im Haus zu erhöhen, bieten Smart-Home-Systeme. Diese vernetzen die verschiedenen gebäudetechnischen Komponenten entweder leitungsgebunden oder auf Funkbasis miteinander. So können neben Licht und Rollläden zum Beispiel auch Kameras eingebunden werden. Zudem lässt sich das ganze System auch über entsprechende Apps mobil per Smartphone überwachen und steuern. So können sich die Bewohner jederzeit darüber informieren, was zu Hause los ist, oder den Einbruchschutz von unterwegs aus aktivieren. Die Aufzeichnungen von Kameras sind zudem eine gute Hilfe bei der Aufklärung von Einbrüchen. Unter www.elektro-plus.com gibt die Initiative Elektro+ weitere Tipps und Infos zum Einsatz von Smart-Home-Techniken im Haus.

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