Presse

10.10.2014 / WÄRME+

Heizkosten senken ohne zu frieren

Rechtzeitig vor dem Winter die Heizung fit machen / Initiative WÄRME+ gibt Tipps zum effizienten Heizen.

Der Herbst läutet mit Nebel, Regenschauern und nächtlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt wieder die Heizsaison ein. Damit die Heizungsanlage in der kalten Jahreszeit stets einwandfrei und effizient arbeitet, sollte sie jedoch noch vor der Inbetriebnahme gewartet werden. „Bei einer professionellen Wartung reinigt der Fachmann Wärmetauscher und Brenner, überprüft, ob alle Verbrennungsluftwege frei sind und ob alle hydraulischen und elektrischen Teile funktionieren“; erklärt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative WÄRME+. Dadurch werden die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage erhöht und gleichzeitig der Energieverbrauch reduziert. „Zusätzlich kann ein hydraulischer Abgleich helfen, die Betriebskosten zu optimieren“, so Nowak. Ist die Heizungsanlage hydraulisch nicht richtig eingestellt, führt das oft dazu, dass die Heizkörper in der Nähe der Heizungsanlage überversorgt und weit entfernte Heizkörper, etwa im Dachgeschoss, nicht richtig warm werden. Ein hydraulischer Abgleich wirkt dem entgegen, indem die einzelnen Komponenten der Heizungsanlage aufeinander abgestimmt werden und so die Wärme genau da ankommt, wo sie benötigt wird. Durch dieses technische Verfahren lassen sich leicht 15 Prozent der Heizungskosten einsparen.

WÄRME+ hat weitere Maßnahmen zur Einsparung von Heizkosten zusammengestellt:

1. Die Heizkörper sollten regelmäßig entlüftet werden. Höchste Zeit wird es dafür, wenn die Heizung „gluckert“ oder die Wärmeverteilung am Heizkörper ungleichmäßig ist. Mit einem Entlüftungsschlüssel können die Bewohner die Heizkörper problemlos selbst entlüften.

2. Für eine optimale Wärmeabgabe an den Raum dürfen die Heizkörper nicht durch schwere Vorhänge oder Möbel verdeckt sein. Sonst geht die Wärme verstärkt über die Fenster verloren und die Energiekosten steigen.

3. Wer am Abend alle Rollläden und Jalousien schließt, verringert ebenfalls Wärmeverluste über die Fenster.

4. Türen zu unbeheizten Räumen wie etwa dem Arbeits- oder ungenutzten Gästezimmer immer geschlossen halten. Durch offene Türen zieht zwar wärmere, aber auch wesentlich feuchtere Luft aus den geheizten Wohnräumen in das kalte Zimmer. Kühlt die warme Luft dann ab, kann die Feuchtigkeit in die Wände ziehen und es besteht Schimmelgefahr.

5. Die Heizkosten steigen mit der Raumtemperatur. Schon eine Temperatursenkung um ein Grad spart rund sechs Prozent Heizkosten ein. Als Richtwert für ein angenehmes Raumklima gilt für Wohn- und Kinderzimmer eine Temperatur zwischen 20 und 22 Grad, im Bad 23 Grad und in der Küche 18 bis 20 Grad. Für Flure und Schlafzimmer sind 15 bis 18 Grad ausreichend.

6. Wer seine alten Regler gegen moderne elektronische Thermostatventile austauscht, kann die Heizkosten zusätzlich senken. Sie passen sich durch Temperatur- und Zeitsteuerung den individuellen Nutzungsgewohnheiten an. So läuft die Heizung tagsüber, wenn niemand zu Hause ist, auf Energiesparmodus. Rechtzeitig bevor die Bewohner wieder nach Hause kommen, sorgen die Komfort- Regler in jedem Raum für die gewünschte Wohlfühlwärme.

7. Ist die Heizung in die Jahre gekommen, sollte man mit einem professionellen Heizungs-Check prüfen lassen, ob sie noch energie- und kosteneffizient arbeitet. Ein Fachmann begutachtet den Zustand der Anlage und kann mittels genauer Messungen berechnen, wie viel Energie mit einer neuen Heizung gespart werden kann. Wer sich für einen Austausch der Anlage entscheidet, findet in der modernen Wärmepumpentechnologie eine effiziente Alternative.

Weitere Informationen unter www.waerme-plus.de

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