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06.10.2016 / HEA

HEA bringt Klarheit in den Label-Dschungel

Bereits seit den 90er Jahren informiert das europäische Energielabel mit den bekannten farbigen Balken von grün bis rot Verbraucher über den Energieverbrauch von Elektrogroßgeräten. Bekanntheit und Einfluss sind groß: 95 Prozent der Befragten kennen das Energielabel und bei 84 Prozent beeinflusst es die Kaufentscheidung*.

Doch welche Haushaltsgeräte tragen überhaupt ein Energielabel, was ist die beste Energieeffizienzklasse und welche Klassen dürfen aufgrund von Ökodesign-Verordnungen überhaupt noch in den Handel gebracht werden? Die Vielfalt ist groß, zeigt die Infografik der HEA-Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V., Berlin: Die Klassen A bis G tragen nur noch Waschtrockner und die neu gelabelten Staubsauger. Kühl- und Gefriergeräte, Waschvollautomaten, Wäschetrockner, Geschirrspüler und Backöfen sind aufgrund des technischen Fortschrittes in die Plusklassen gerutscht: A+++ bis D werden auf dem Label angezeigt.

Doch die HEA-Infografik verdeutlicht auch, dass diese Bandbreite von sieben Klassen mitnichten auch im Handel verfügbar ist. Besonders gravierend: Bei Kühl- und Gefriergeräten, Waschvollautomaten und Geschirrspülern dürfen nur noch die drei besten Klassen A+, A++ und A+++ neu in den Handel gebracht werden. Die Klassen A bis D erfüllen die Mindestanforderungen für Energieeffizienz der europäischen Ökodesign-Verordnungen nicht mehr. A+ ist hier nicht die drittbeste Energieeffizienzklasse, sondern die schlechteste, die noch verkauft werden darf und A++ nur Mittelmaß.

*„Umweltbewusstsein in Deutschland 2014“, repräsentative Bevölkerungsumfrage, herausgegeben von Bundesumweltministerium (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA).

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