Presse

21.05.2012

Gut beladen ist halb gespült

Initiative HAUSGERÄTE+ gibt Tipps zur optimalen Beladung des Geschirrspülers.

So vielfältig das Ess- und Kochgeschirr ist, so unterschiedlich sind oft auch die Verschmutzungen. Damit Teller, Tassen, Gläser und Co. von Speiseresten und Rückständen optimal gereinigt werden und die Materialien keinen Schaden nehmen, sollte die Spülmaschine immer richtig eingeräumt werden. Die Initiative HAUSGERÄTE+ gibt nützliche Tipps, worauf beim Beladen zu achten ist. Grundsätzlich gilt: Das Reinigen des Geschirrs in der Spülmaschine ist sparsamer als das Spülen von Hand, vorausgesetzt, das Geschirr wird nicht unter fließendem Wasser vorgespült. „Das verbraucht unnötig viel Wasser“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+. „Grobe Speisereste können einfach im Mülleimer entsorgt werden. Und damit nichts antrocknen kann, sollte die Gerätetür immer geschlossen bleiben.“

Kleines nach oben

Geschirrspüler verfügen in der Regel über zwei Geschirrkörbe. Der Oberkorb eignet sich ideal für kleine oder leicht zerbrechliche Teile wie Tassen, Gläser, kleine Teller und Schüsseln. Klappbare T assenauflagen, Klemmvorrichtungen, verstellbare Stacheln und Halterungen bieten großen, kleinen oder filigranen Gläsern und Tassen sicheren Halt und sorgen für Flexibilität beim Einräumen. Bei modernen Geräten lässt sich der Oberkorb in der Höhe verstellen und kann teilweise auch schräg eingesetzt werden. So können zum Beispiel langstielige Gläser optimal platziert werden.

Großes nach unten

Große Teller, Pfannen und Töpfe sollten im Unterkorb einsortiert werden. Hier ist robustes und stark verschmutztes Geschirr gut aufgehoben. Bei vielen Geschirrspülermodellen ist der Unterkorb mit verstellbaren Elementen ausgestattet. So können auch große Pastateller, Schneidebretter, sperrige Auflaufformen oder sogar ein Backblech untergebracht werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass sich die Sprüharme ungehindert drehen können und nicht durch hohe Geschirrteile blockiert werden. Hier profitiert man ebenfalls vom höhenverstellbaren Oberkorb, der bei Bedarf auch unten mehr Platz schafft.

Besteck nicht sortieren

Das Besteck wird unsortiert in den Besteckkorb geräumt, am besten mit dem Griff nach unten, damit die verschmutzten Teile optimal vom rotierenden Wasserstrahl erfasst werden. Kurze Kochlöffel, spezielle Küchenhelfer wie Pizzaschneider und Schneebesen gehören ebenfalls in den Korb. Einige Maschinen haben statt des Besteckkorbs eine Besteckschublade, in der das Besteck idealerweise sortiert eingeräumt wird.

Auf festen Stand achten

Grundsätzlich ist es wichtig, dass alle Geschirrteile einen festen Stand haben und nicht wackeln oder umkippen können. Glas und Porzellan dürfen nicht aneinander stoßen, da sie sonst während des Spülvorgangs beschädigt werden können. Geschirrteile mit Vertiefungen wie Vasen oder Krüge stehen am besten mit der Öffnung nach unten und leicht schräg, damit das Wasser gut ablaufen kann.

Vorsicht bei speziellen Materialien

Messer mit Holzgriff oder Küchenutensilien aus geleimtem und lackiertem Holz wie das Frühstücksbrettchen gehören generell nicht in den Geschirrspüler – sie bleichen aus, das Holz quillt auf und wird spröde. Neueres Silberbesteck kann anders als früher inzwischen in den Geschirrspüler, am besten allerdings getrennt vom Edelstahlbesteck. Das alte Familiensilber, das nicht regelmäßig benutzt wird und eine entsprechende Patina hat, besser von Hand abwaschen. Auch Erbstücke wie die reich verzierte oder glasierte Sammeltasse, Gläser und Geschirr mit Goldrand nehmen in der Maschine schnell Schaden. Küchenutensilien aus Aluminium oder Buntmetallen wie Zinn, Kupfer oder Messing spült man besser von Hand, denn sie laufen in der Maschine schwarz an. Es gibt auch Kunststoffe, die nicht hitzeresistent sind, und nicht in den Geschirrspüler dürfen. Beim Neukauf deshalb auf das Spülmaschinensymbol achten.

Weitere Informationen unter www.hausgeraete-plus.de

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