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03.02.2014 / HAUSGERÄTE+

Flüsterleise Haushaltshilfen

Bei der Anschaffung von Hausgeräten sollte man auch auf die Lautstärke achten.

Sie rattern, brummen, scharren und lärmen, was das Zeug hält: Insbesondere ältere Haushaltsgeräte können echte Nervensägen sein. Durch den Trend zu Wohnküchen und offenen Essbereichen spielt bei der Auswahl eines neuen Geräts das Betriebsgeräusch für viele Verbraucher eine immer größere Rolle. "Sind die Geräte zu laut, werden sie später oft nur eingeschränkt genutzt. Einen lauten Geschirrspüler schaltet man sicher nicht an, wenn man in einer offenen Küche gemütlich essen, reden oder fernsehen möchte", erklärt Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Nähere Informationen zu Ausstattung und Effizienz von Hausgeräten hat die Initiative unter www.hausgeraete-plus.de zusammen gestellt.

Leise, effizient und hochwertig

Leise Geräte schonen nicht nur die Nerven der Hausbewohner und Nachbarn, sie haben in der Regel auch die hochwertigere technische Ausstattung. Viele Stunden Produktentwicklung schlagen sich zumeist nicht nur in reduzierter Lautstärke, sondern auch in mehr Bedienkomfort und einer besseren Energieeffizienz nieder. Moderne Waschmaschinen beispielsweise arbeiten mit speziellen kohlebürstenfreien Motoren. Ihre Invertertechnik verursacht weniger Reibung und damit einen leiseren Programmablauf. Hinzu kommen eine bessere Isolierung, effiziente Stoßdämpfer und stabilere Gehäusestrukturen, die nicht nur Waschmaschinen, sondern auch Geschirrspülern und Wäschetrocknern das Flüstern beibringen. Einige Modelle sind sogar mit speziellen „Nacht“-Programmen ausgestattet. Diese laufen besonders leise, so dass sie nachts den Schlaf nicht stören.

Gluckernde Kühl- und Gefriergeräte - ein ständiges ärgernis

Auch bei Kühl- und Gefriergeräten ist die Bedeutung des Arbeitsgeräusches nicht zu unterschätzen, da sie sieben Tage die Woche im Dauereinsatz sind. Das typische Gluckern beim Verdichten oder Verflüssigen des Kältemittels im Gerät kann in den Nachtstunden ein echtes ärgernis darstellen. Mit optimierten Wegen für das Kältemittel arbeiten die Geräteentwickler aber daran, die Geräusche gering zu halten.

Das Energielabel gibt Auskunft

Lärm ist nicht nur ärgerlich, sondern längst zu einer Gefahr für die Gesundheit geworden. Daher wird die Geräuschemission auch auf dem neuen Energielabel angegeben. "Verbraucher können so neben dem Energieverbrauch auch die Lautstärke der Geräte auf einen Blick vergleichen", so Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+. Moderne Geschirrspüler etwa liegen dank ihrer intelligenten Technik im Betrieb bereits deutlich unter 50 Dezibel. Das entspricht der Lautstärke eines gedämpften Gesprächs.

Mehr Infos: www.hausgeraete-plus.de.

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