Presse

15.11.2011

Energiesparende Wärme im Badezimmer

Fußbodentemperierung sorgt auch unter bodengleichen Duschen für warme Füße.

Wer morgens barfuß ins Badezimmer kommt, weiß zu schätzen, wenn auch der Boden angenehm warm ist. Gerade an kühleren Tagen bietet da eine moderne Fußbodenheizung jede Menge Komfort. „Da die Nachrüstung einer kompletten Heizungsanlage mit Fußbodenheizkreis aber sehr aufwendig und kostspielig ist, bietet eine elektrische Fußbodentemperierung eine sehr gute Alternative“, so Michael Muerköster von der Initiative WÄRME+ in Berlin. In Form von dünnen Heizmatten kann sie als Zusatzheizung ganz einfach unter fast jeden Bodenbelag verlegt werden. Insbesondere in der Übergangszeit bringt diese Ergänzungsheizung im gefliesten Badezimmer sehr viel Komfort. Aber auch an kühleren Sommertagen sorgt sie unter fußkalten Fliesen für angenehme Wärme und ist eine energiesparende Alternative zur Zentralheizung.

Eine Fußbodentemperierung lässt sich auch unter bodengleichen Duschen installieren, die bei immer mehr Bauherren und Modernisierern erste Wahl ist. Da das Bad bei dieser barrierefreien Variante durchgefliest wird, ist der Boden hier natürlich kälter als bei konventionellen Duschwannen. „Es gibt inzwischen auch Heizmatten, die sich für die Verlegung in Nassbereichen wie unter der Dusche eignen“, klärt Muerköster auf. „Es gibt sie schon vorkonfektioniert mit speziellen Aussparungen für den Ablauf der Dusche. Man kann sie problemlos mit der klassischen Heizmatte vor der Dusche kombinieren.“ Eine fußwarme Dusche ist aber nicht nur komfortabel, auch die Duschkabine kann wesentlich schneller trocknen. Dadurch werden Schimmel- und Stockflecken, wie Sie oft bei Fliesen in der Dusche auftreten – wirksam vermieden. Der beste Moment für den Einbau einer Fußbodentemperierung ist, wenn das Bad ohnehin modernisiert wird oder zumindest die Bodenfliesen erneuert werden sollen.

Genauso wie die Fußbodenheizung schafft die Fußbodentemperierung nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern spart auch noch Energie. Denn durch die Wärmeabgabe über die gesamte Fußbodenfläche, wird die Raumluft im Vergleich zum Heizen mit klassischen Heizkörpern um ein bis zwei Grad wärmer empfunden als sie tatsächlich ist. Die Temperatur kann also einfach um diesen Wert abgesenkt werden. Die Regelung erfolgt individuell und gradgenau über einen elektronischen Thermostat. Dazu Michael Muerköster: „Diese intelligenten Thermostate ‚lernen’, wie schnell in einem Raum die Temperatur steigt oder sinkt und ihn rechtzeitig zur voreingestellten Zeit auf Wunschtemperatur bringen. So lässt sich ganz automatisch Energie sparen.“

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.waerme-plus.de

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