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17.06.2015 / ELEKTRO+

Ein gutes Gefühl von Sicherheit: Schutz vor Einbruch mit moderner Elektroinstallation

Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häusern hat in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. 2014 registrierte die Polizei rund 150.000 Einbruchsdelikte, so viele wie seit 16 Jahren nicht mehr. Ein Wohnungseinbruch bedeutet nicht nur den Verlust von Wertgegenständen und Bargeld, häufig wird das gesamte Heim verwüstet und die Einbruchsopfer stehen noch lange unter Schock. Zwar gibt es keinen hundertprozentigen Schutz vor Einbrechern, doch können in vielen Fällen – neben mechanischen Schutzeinrichtungen – moderne elektrische und elektronische Systeme helfen, ungebetene Gäste fern zu halten. Die Palette reicht von einfachen, aber technisch hochwertigen Lösungen bis hin zu komplexen Sicherheitssystemen. Eines haben alle Lösungen gemeinsam: Sie vermitteln ein gutes Gefühl von Sicherheit.

Bewegungs- und Präsenzmelder

Häufig reicht der Einbau eines Bewegungsmelders aus, um einen Einbruch zu verhindern. Am Gebäude angebrachte Melder schalten die Außenbeleuchtung ein, sobald im Erfassungsbereich Personen identifiziert werden. Bewegungsmelder lassen sich ohne großen Aufwand in die vorhandene Elektroinstallation integrieren. Übrigens: Laut der Initiative ELEKTRO+ spart eine Beleuchtung mit Präsenzschaltung und Zeitautomatik bis zu 25 Prozent Energie gegenüber der Bedienung mit herkömmlichen Schaltern ein.

Türkommunikationssysteme

Gegen Trickbetrüger und Diebe, die an der Haustür klingeln, sind Türkommunikationssysteme mit integrierter Kamera wirksam. Das Bild wird entweder auf einen im Haus installierten Monitor übertragen oder auch direkt auf Fernseher, PC oder Laptop. Moderne Türkommunikationssysteme verfügten über viele weitere clevere Funktionen, u. a. speichern sie Aufnahmen mit Ton und Uhrzeit oder lassen sich über das Smartphone bedienen.

Anwesenheitssimulation und Panikschalter

Sicherheit vor Einbrechern und Vandalismus kann bei längerer Abwesenheit eine Zeitschaltung bieten, über die in ausgewählten Räumen die Beleuchtung ein- und ausgeschaltet wird und die Rollläden hoch- und heruntergefahren werden – ganz so als wenn man zu Hause wäre. Kleiner Schalter, große Wirkung: Mit einem Panikschalter an zentralen Stellen im Haus, zum Beispiel direkt neben dem Bett, lässt sich die gesamte Beleuchtung im Gebäude gleichzeitig einschalten und die Rollläden werden hochgefahren. Diese Sicherheitsfunktionen setzen allerdings eine entsprechend eingerichtete und programmierte Gebäudesystemtechnik voraus.

Alarmanlage

Einen hervorragenden Schutz gegen Einbrecher bietet, wie Fachleute bestätigen, eine Alarmanlage. Das Angebot reicht dabei von Basisanlagen mit Glasbruchsensoren, Alarmfunktionen und Bewegungsmeldern bis hin zu Anlagen mit Direktschaltung zur Polizei oder zu einem beauftragten Wachdienst. Auch hier ist der Einsatz von Gebäudesystemtechnik aufgrund der Komplexität der Anlage unbedingt zu empfehlen. Weitere Informationen

Die KfW fördert einbruchssichernde Maßnahmen im Rahmen ihrer Programme Energieeffizient Sanieren und Altersgerecht Umbauen. Dazu zählen z.B. der Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster oder der Einbau von Alarmanlagen, Bewegungsmeldern und Außenbeleuchtung. Informationen zu bestehenden Förderangeboten für Einbruchschutz unter: www.kfw.de/einbruchschutz

Die HEA-Ausstattungswerte gemäß RAL-RG 678 liefern in den plus-Ausstattungsstufen (Ausstattung mit Gebäudesystemtechnik) Empfehlungen für verschiedene Sicherheitsfunktionen im Gebäude. Die HEA-Fachinformation zur RAL kann kostenlos als Download über www.hea.de bezogen werden. Weiterführende Detailinformationen zum vorbeugenden Einbruchschutz mit moderner Elektroinstallation bietet die Beratung durch den Fachmann. Fragen Sie Ihren Elektrofachbetrieb!

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