Presse

12.02.2013

Die alte Spülmaschine austauschen rechnet sich

Mit moderner Technik bis zu 2.500 Liter Wasser im Jahr sparen.

Wasser, Energiekosten und jede Menge Zeit sparen – die Vorteile einer Spülmaschine gegenüber dem Abwasch mit der Hand sind den meisten Verbrauchern bekannt. Damit die Rechnung aufgeht, sollte die Spülmaschine allerdings möglichst effizient sein, denn die Verbrauchsunterschiede sind groß: Während ein zehn Jahre altes Gerät noch etwa 19 Liter Wasser pro Spülgang benötigt, kommt eine neue, moderne Spülmaschine mit nur noch zehn Litern oder sogar weniger aus. „Durch stetige technische Weiterentwicklung und eine verbesserte Ausstattung werden Spülmaschinen immer sparsamer. Bei den neuen Geräten verteilen beispielsweise mehrere Sprüharme das Wasser optimal auf dem Geschirr, das durch eine flexible Korbgestaltung immer richtig steht. Wer seine alte Maschine gegen ein Neugerät austauscht, kann bis zu 2.500 Liter Wasser pro Jahr sparen. Das entspricht einer Wassermenge von etwa 18 Badewannenfüllungen“*), erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERäTE+ in Berlin. Einige besonders sparsame Modelle, die mit einem speziellen Wasserspeicher ausgestattet sind, verbrauchen sogar nur sechs bis sieben Liter. Hier wird das Wasser des letzten Klarspülgangs gespeichert und beim nächsten Programmstart zum groben Vorreinigen wiederverwendet. Gleichzeitig sinken auch die Energiekosten, denn je weniger Wasser die Spülmaschine verbraucht, desto weniger Strom ist nötig, um das Wasser zu erhitzen. „Beim Neukauf sollte man unbedingt auf das Energielabel achten. Hier findet der Verbraucher Angaben zum Wasser- und Energieverbrauch des Gerätes“, so Oberascher. Die sparsamsten Modelle haben Effizienzklasse A+++. Außerdem informiert das Label über wichtige Gebrauchseigenschaften wie die Trocknungswirkung der Spülmaschine – hier ist A die beste Klasse.

Am effizientesten arbeiten Spülmaschinen, wenn sie voll beladen sind. Daher sollte man sich vor dem Kauf eines neuen Gerätes Gedanken über den tatsächlichen Bedarf machen. Die meisten Modelle haben ein Fassungsvermögen von 12 bis 14 Maßgedecken, das entspricht in etwa der täglich anfallenden Geschirrmenge eines Drei- bis Vier-Personenhaushaltes. Für ein bis zwei Personen oder Küchen mit wenig Stellplatz werden im Handel auch kleinere Modelle angeboten, zum Beispiel mit einer Breite von 45 Zentimetern. Neue Geräte verfügen über ein Eco- bzw. Sparprogramm, das bei leicht bis normal verschmutztem Geschirr völlig ausreicht und einen besonders geringen Energieverbrauch aufweist. Das Vorspülen des Geschirrs unter fließendem Wasser ist bei normal verschmutztem Geschirr übrigens unnötig, grobe Essensreste können einfach in den Mülleimer entsorgt werden. Damit die Speiserückstände auf den Tellern nicht festtrocknen, sollte aber die Gerätetür immer geschlossen sein.

*) Berechnung auf Basis von 280 Standard-Spülgängen pro Jahr, die auch für die Angaben auf dem Energielabel zugrunde gelegt werden.

Weitere Informationen unter www.hausgeraete-plus.de

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