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21.10.2016 / ELEKTRO+

Den Außenbereich sicher für Herbst und Winter machen

Tipps für eine witterungsbeständige Licht- und Elektroinstallation im Garten.

Der Herbst ist da, es wird immer früher dunkel und die Temperaturen gehen dem Gefrierpunkt entgegen. Zeit, daran zu denken den Garten und die Terrasse winterfest zu machen. Dazu gehört nicht nur, frostempfindliche Pflanzenkübel in ihr Winterquartier zu bringen und die Gartenmöbel abzudecken. Die Initiative ELEKTRO+ rät Haus- und Gartenbesitzern auch, die Licht- und Elektroinstallation im Außenbereich auf ihre Witterungsbeständigkeit zu prüfen. Denn auch außerhalb der eigenen vier Wände wird ganzjährig sicherer Strom benötigt – in der dunklen Jahreszeit zum Beispiel, um Wege, Geländer, Grünflächen und Gartenhäuser stimmungsvoll mit Lampen oder Lichterketten auszuleuchten. Folgende Punkte sind dabei wichtig:

Trittsicher bei jedem Wetter

Für Trittsicherheit auf Treppen und unebenem Terrain im Außenbereich sorgen geschickt platzierte blendfreie Leuchten, die den Untergrund und Wege ausleuchten. Nicht jede Leuchte eignet sich für die Verwendung im Freien: Verbraucher sollten beim Kauf daher darauf achten, dass das gewählte Modell den Anforderungen der DIN EN 60598 (VDE 0711) genügt und ein VDE-Prüfzeichen trägt. Zusätzliche Sicherheit geben Bewegungs- oder Präsenzmelder, die sich bei Dämmerung automatisch einschalten.

TIPP: Zu bedenken ist auch, dass Versicherungen etwaige Schäden nur regulieren, wenn die Elektroinstallation fachmännisch ausgeführt wurde.

Eingebaute Sicherheit: Fehlerstrom-Schutzschalter

Wichtig zu wissen: Für alle Stromkreise außerhalb des Hauses, zum Beispiel auf Terrassen, sind Fehlerstromschutzschalter („FI-Schalter“) vorgeschrieben. Diese Einrichtungen werden zusätzlich in den Sicherungsschrank eingebaut und vermeiden, dass Strom über ein defektes Elektrogerät abfließt und Menschen gefährdet. Wer mit elektrischen Laternen oder Lichterketten im Außenbereich Herbstliche Stimmung erzeugen möchte, muss unbedingt darauf achten, dass diese für den Einsatz im Freien geeignet sind, um Kurzschlüssen und Stromschlägen vorzubeugen. Werden elektrische Lichterketten mit aufgesetzten Lampenfassungen genutzt, müssen diese so angebracht sein, dass die Fassungen nach unten zeigen. So kann kein Wasser eindringen. Einmal montierte Fassungen dürfen nicht versetzt werden.

Sicherer Zugang zu Strom

Häcksler, Rasenmäher oder Heckenschere – im Garten kommen oft viele elektrische Geräte zum Einsatz, für die Strom benötigt wird. Eine gute Alternative zu lästigem Verlängerungskabelsalat oder Kabeltrommeln im Garten sind Energiesäulen. Sie bieten genügend Platz, um mehrere Elektrogeräte anzuschließen und lassen sich auf fast jedem Untergrund im Außenbereich stabil montieren. Jetzt, im Herbst, wo die meisten Pflanzen abgeblüht sind und die verschiedenen Gartenbereiche ohnehin für das Frühjahr vorbereitet werden, ist ein guter Zeitpunkt um über eine Installation nachzudenken. Die Energiesäulen werden über Kabel, die im Erdreich, idealerweise in Sand oder zumindest in steinfreiem Boden, verlegt sind, direkt an die elektrische 230-Volt-Installation des Wohnhauses angeschlossen.

Weitere Informationen rund um die Elektroinstallation finden Interessierte auf der Website der Initiative: www.elektro-plus.com.

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