Markt
Der deutsche Heizungsmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 zugelegt. Vor allem Wärmepumpen sorgen für Dynamik. Gleichzeitig bleibt das Modernisierungstempo insgesamt hinter dem notwendigen Niveau zurück.
Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 352.000 Wärmeerzeuger abgesetzt – 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark entwickelten sich Heizungs-Wärmepumpen: Mit 194.500 Geräten lag ihr Absatz 40 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit entfiel mehr als die Hälfte des Gesamtabsatzes auf Wärmepumpen.
Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Modernisierungsbedarf hoch. Rund 4 Millionen Heizungen sind älter als 30 Jahre, mehr als 40 Prozent der insgesamt 21,5 Millionen Heizungen entsprechen laut BDH nicht dem Stand der Technik. Für 2026 wird deshalb trotz der Erholung lediglich mit einem Gesamtabsatz von rund 700.000 Wärmeerzeugern gerechnet.
Aus Sicht des BDH sind nun vor allem verlässliche und langfristig stabile Rahmenbedingungen gefragt. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und die angepasste Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sollen Investitionssicherheit schaffen und die Modernisierung des Gebäudebestands weiter voranbringen.
Hier kommen Sie zur Pressemitteilung des BDH.
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