Studie
Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag von Vattenfall zeigt: Bei Investitionen in die Energiewende im eigenen Zuhause stehen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. Für 51 % der befragten Eigenheimbesitzer sind langfristig geringe Kosten der Hauptgrund für Maßnahmen wie Wärmepumpen, PV-Anlagen, Speicher oder Wallboxen. Weitere wichtige Motive sind Unabhängigkeit vom Energiemarkt (45 %) und Klimaschutz (26 %).
Dem stehen jedoch hohe Anschaffungskosten entgegen: 76 % der Befragten nennen sie als größte Hürde. Weitere Hemmnisse sind Bürokratie (50 %), bautechnische Schwierigkeiten (30 %) und Handwerkermangel (23 %). Entsprechend werden zu Hause meist sachlich-rational über die Energiewende diskutiert (43 %), emotionalere Gespräche sind selten (8 %).
Trotz der Zurückhaltung zeigt sich ein Trend: Die Wärmepumpe liegt 2025 erstmals an der Spitze der meistverkauften Heizsysteme in Deutschland, noch vor der Gasheizung. Alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede prägen den Umstieg: Vor allem 30–39-Jährige halten einen Wechsel zu 100 % erneuerbaren Energien in den nächsten fünf Jahren für realistisch (42 %), während ältere Hausbesitzer zurückhaltender sind.
Die Ergebnisse verdeutlichen: Energiewende im Eigenheim ist vor allem eine rationale Entscheidung, die Kosten, Technik und Nutzen abwägt – mit wachsendem Blick auf die Klimaneutralität bis 2045.
Siehe Pressemitteilung Vattenfall.
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