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Im aktuellen Gebäudewende-Podcast (Folge 47) steht die Gebäudeautomation im Fokus als zentraler Hebel für eine energieeffiziente und zukunftsfähige Gebäudenutzung.
Auf Basis von Gesprächen mit Expertinnen und Experten von Industrie und Verbänden wird deutlich, dass insbesondere das Energiemanagement eine zentrale Rolle spielt. Durch die Vernetzung von Daten wie Temperatur, Nutzungsverhalten, Energiepreisen und Wetterinformationen lassen sich Verbräuche transparent darstellen und Optimierungspotenziale ableiten. Einsparungen von rund 20 Prozent gelten dabei als realistisch.
Ein wesentlicher Entwicklungstrend ist der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Gebäudeautomation. Diese ermöglicht die Analyse komplexer Datenstrukturen über verschiedene Gewerke hinweg und unterstützt prädiktive Steuerungsprozesse. Gebäude können dadurch zunehmend autonom reagieren und Betriebszustände wie Temperatur oder Lüftung vorausschauend anpassen.
Gleichzeitig rückt der Gebäudebestand stärker in den Fokus. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs werden kompakte Systeme, Funktechnologien sowie offene Schnittstellen zunehmend wichtiger, um bestehende Infrastrukturen effizient zu integrieren und nachzurüsten.
Als unterstützendes Instrument für die Bewertung digitaler Gebäudefunktionen gewinnt zudem der Smart Readiness Indicator (SRI) an Bedeutung. Er ermöglicht eine Einschätzung des digitalen Reifegrads von Gebäuden und könnte künftig eine stärkere Rolle in Regulierung und Bewertung einnehmen.
Der Podcast „Gebäudewende“ ist auf gängigen Plattformen verfügbar. Siehe: Die Trends in der Gebäudeautomation - Gebäudewende im Fokus | Podcast on Spotify
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