Markt
Die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie sind im Februar 2026 deutlich gestiegen. Mit einem Plus von 9,2 Prozent erreichten sie ein Volumen von 21,3 Milliarden Euro und lagen damit erstmals seit längerer Zeit wieder über den Importen.
Treiber der Entwicklung war vor allem der europäische Binnenmarkt: Die Ausfuhren in die EU stiegen im Februar um 19,5 Prozent. Besonders hohe Zuwächse wurden unter anderem in Polen, Schweden, Spanien und Italien verzeichnet. Insgesamt summierten sich die Exporte in die EU in den ersten beiden Monaten 2026 auf 24,1 Milliarden Euro.
Im Gegensatz dazu entwickelten sich die Ausfuhren in Drittstaaten leicht rückläufig. Während einzelne Märkte wie die Türkei oder die Schweiz Zuwächse verzeichneten, gingen die Exporte in andere Regionen, darunter Japan und die Vereinigten Arabischen Emirate, teils deutlich zurück. Auch im Vergleich der großen Märkte zeigte sich ein differenziertes Bild: Während die Exporte in die USA sanken, konnten die Lieferungen nach China leicht zulegen.
Insgesamt unterstreicht die Entwicklung die weiterhin hohe Bedeutung des europäischen Marktes für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie.
Weitere Details sowie Grafiken zur Entwicklung der Elektroexporte stellt der ZVEI in seiner Pressemitteilung bereit.
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