Fabriken in Deutschland werden digitaler
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Fabriken in Deutschland werden digitaler

Inzwischen nutzen fast sechs von zehn Betriebe mit mehr als 100 Mitarbeitern spezielle Anwendungen aus dem Bereich Industrie 4.0, teilte Bitkom kürzlich unter Berufung auf eine Umfrage unter 552 Industrieunternehmen mit. Vor zwei Jahren seien es weniger als die Hälfte gewesen. “Im Gegensatz zu anderen Bereichen scheinen wir da den Weckruf schon vor vielen Jahren gehört zu haben”, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. So kämen in Fabriken vernetzte Produktionsanlagen, Roboter und Künstliche Intelligenz zum Einsatz.

Berg warnte davor, die Digitalisierung angesichts der neuen Herausforderungen durch die Coronakrise zu vernachlässigen: “Je digitaler die Industrieunternehmen aufgestellt sind, desto schneller werden sie sich von den Folgen des Shutdowns erholen.” So sind 94 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Industrie 4.0. - also die Digitalisierung der industriellen Produktion - die Voraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ist. Eine besondere Rolle wird dabei der neuen Mobilfunktechnik 5G beigemessen, da sie deutlich schneller und sicherer als die aktuellen 4G-Netze ist und sich damit besonders gut für industrielle Anwendungen eignet. Demnach halten 73 Prozent der Industrieunternehmen die Verfügbarkeit von 5G für wichtig. Inzwischen haben die großen Telekomkonzerne in Deutschland den 5G-Ausbau gestartet.

Weitere Informationen unter www.bitkom.de

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