Politik
2026 bringt für Hausbesitzerinnen und -besitzer sowie Mieterinnen und Mieter mehrere Neuerungen. Die CO₂-Abgabe auf Gas, Heizöl, Benzin und Diesel steigt von 55 auf bis zu 65 Euro pro Tonne. Für einen durchschnittlichen Einfamilienhaushalt können so Mehrkosten von 260 bis 410 Euro pro Jahr entstehen. Bei Mietwohnungen werden die Kosten zwischen MieterInnen und VermieterInnen aufgeteilt.
Die 2022 eingeführten Gasspeicherumlagen entfallen, gleichzeitig könnten die Netzentgelte um 10–12 Prozent steigen. Wer Energie spart und effizient nutzt, kann die Kosten senken.
Rechtlich stehen wichtige Anpassungen an: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird voraussichtlich in ein Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) überführt. EU-Richtlinien verpflichten zudem zu Sanierungen der energieärmsten Gebäude und stufenweise zu Nullemissionsstandards bei Neubauten.
Gute Nachrichten für Förderinteressierte: Das KfW-Programm für barrierefreies Wohnen („Nr. 455-B“) wird reaktiviert (50 Mio. €), und das Förderprogramm für klimafreundliche Neubauten wurde um „Effizienzhaus 55“ erweitert (800 Mio. €).
Wer 2026 plant zu sanieren, umzubauen oder neu zu bauen, sollte sich laufend über Fördermöglichkeiten und gesetzliche Vorgaben informieren.
Die Änderungen im Detail können Sie der Pressemitteilung von Intelligenz Heizen entnehmen.
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