Studie belegt: Solarthermie senkt Prozesswärme-Kosten der Industrie
© Benoit Deschasaux - unsplash.com

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Studie belegt: Solarthermie senkt Prozesswärme-Kosten der Industrie

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer ISE belegt: Solarthermie kann industrielle Prozesswärme nicht nur klimafreundlich, sondern auch wirtschaftlich bereitstellen. Besonders bei steigenden CO2-Kosten, schwankenden Energiepreisen und geopolitischen Unsicherheiten wird sie zur attraktiven Alternative.

Im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) analysierte das Fraunhofer-Institut über 6.000 Systemkonfigurationen. Das Ergebnis: Bereits bei einem solaren Deckungsanteil von bis zu 50 Prozent ist die Solarthermie wirtschaftlicher als fossile Alternativen – vor allem mit Investitionszuschüssen aus der Bundesförderung EEW. Je nach Anwendung und Standort amortisieren sich die Anlagen innerhalb von drei bis acht Jahren.

Ein Beispiel: In Würzburg rechnet sich eine 34-Megawatt-Parabolrinnen-Anlage mit Speicher in nur 5,5 Jahren – bei Gesamteinsparungen von rund 25 Millionen Euro über die Lebensdauer.

Solarthermie eignet sich für Temperaturbereiche bis 400 °C – ein breites Spektrum industrieller Prozesse. Die Studie widerlegt somit das Vorurteil, Solarwärme sei in Deutschland wirtschaftlich nicht tragfähig. Solarthermie ist eine leistungsfähige und planbare Lösung zur Dekarbonisierung industrieller Wärmeprozesse – sowohl ökologisch als auch ökonomisch.

Weitere Informationen

Studie „Solare Prozesswärme für die deutsche Industrie

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