Studie
Das erste Update zum dena-Gebäudereport 2025 zeigt ein gemischtes Bild der Energiewende im Gebäudesektor: Während der Zubau von Photovoltaikanlagen auf hohem Niveau bleibt, ist der Absatz neuer Heizungen 2024 deutlich eingebrochen – so niedrig wie seit sieben Jahren nicht mehr.
Besonders erfreulich: Die Zahl installierter Plug-in-Anlagen („Balkonkraftwerke“) hat sich mehr als verdreifacht, und der gebäudenahe PV-Zubau liegt bei beeindruckenden 10,1 Gigawatt. Bayern führt die regionale Verbreitung mit weitem Abstand an.
Auf der Heizungsseite dagegen verzeichneten sowohl Gasheizungen als auch Wärmepumpen einen Rückgang um fast 50 Prozent. Dennoch gibt es auch hier positive Entwicklungen: Die Förderanträge im Rahmen der BEG stiegen um 26 Prozent – Wärmepumpen stehen dabei klar im Fokus. Zudem nahm das Interesse an individuellen Sanierungsfahrplänen um 31 Prozent zu, was zeigt, dass viele Eigentümer sich aktiv auf klimafreundliche Sanierungen vorbereiten.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Gebäudesektor an einem kritischen Punkt steht – das Interesse an nachhaltigen Lösungen wächst, doch politische Impulse und Förderklarheit sind entscheidend, um das Tempo der Energiewende aufrechtzuerhalten.
Vollständiger Updatebericht auf der Internetseite der dena.
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