6.4 Beleuchtung

In der Küche wird Licht gebraucht:

  • zum Sehen
  • zur Sicherheit
  • zur Gestaltung

Die Küche sollte zu den am besten ausgeleuchteten Räumen jeder Wohnung zählen.

Neben einer guten Allgemeinbeleuchtung ist eine sorgsam ausgeleuchtete Arbeitsfläche von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass das Licht aus der richtigen Richtung kommt, um Schattenbildungen zu vermeiden. Günstig sind daher unter den Oberschränken und in der Dunstabzugshaube blendfrei installierte LED-Leuchten, Halogen- oder Leuchtstofflampen. Ist die Oberfläche der Arbeitsplatte matt, so wird störende Reflexionsbildung vermieden. Unzweckmäßig ist die Beleuchtung von Arbeitsflächen mit lichtbündelnden Strahlern, die an Regalen, Decken oder Wänden angebracht sind. Sie erzeugen harte Schlagschatten, zu große Helligkeitskontraste und unerwünschte Strahlungswärme. Die Leuchten für die Allgemein- und Arbeitszonenbeleuchtung sollen getrennt schaltbar sein.

Für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt vor allem ein- oder auch mehrfarbiges LED-Licht, z. B. bei so genannten Glaslichtborden (Regalböden mit LED-Lichterketten) und als Sockellichtleiste (Foto: Bauformat). Die kleinen Leuchtdioden tauchen die Einbauküche dabei in ein angenehmes oder auch wechselndes Licht (z. B. per LED-Farbwechsler). Hinzu kommt, dass die kleinen LEDs nicht nur eine sehr lange Lebensdauer haben, sondern auch energiesparend sind.

Beleuchtung

Bei der Planung des Lichtkonzeptes ist auch zu berücksichtigen, ob die Küchenarbeitsplatte matt oder hochglänzend ist, um störenden Reflexionen entgegenzuwirken. Auch sollte die Beleuchtung der Einbauküche insgesamt sowie der verschiedenen Arbeitsbereiche getrennt schaltbar sein. Spots, die an Decke und Wänden angebracht sind, eignen sich nicht, da sie neben harten Schlagschatten zu große Helligkeitskontraste und zu viel Strahlungswärme erzeugen.