Vor dem Einsatz sollte überlegt werden, ob die Nutzung der Kochstelle oder eines Sondergerätes energetisch sinnvoller wäre. So lässt sich z. B. 1/2 Liter Wasser im Express-Wasserkocher wesentlich günstiger erhitzen als auf der Kochstelle. Beim Einsatz der Kochstelle sollte auf geeignetes Geschirr geachtet werden.
Kochgeschirr und Kochstellengröße sollten aufeinander abgestimmt sein. Bei der Verwendung von zu kleinem Kochgeschirr geht unnötig Wärme und damit Energie verloren. Ist das Kochgeschirr deutlich größer als die Kochzone, so dauert das Ankochen auf dem Kochfeld sehr lange, da der überstehende Topfboden auf einer unbeheizten Stelle aufsteht, nur durch Wärmeleitung Hitze aufnimmt und diese an die unbeheizte Fläche des Kochfeldes wieder abgibt. Der eingesetzte Topf sollte deshalb max. 5 mm kleiner bzw. 10 mm größer als die beheizte Kochzone sein. Hohe schmale Töpfe sind gegenüber niedrigen breiten Töpfen vorzuziehen, da bei einem kleinen Topfbodendurchmesser die Topfbodenwölbung optimaler, d.h. mit weniger Abweichung, hergestellt werden kann und sie damit einen besseren Wirkungsgrad haben.

Bild: Kontakt zwischen Topfboden und Kochstelle bei zu großem Topfdurchmesser
Weitere Energiespartipps:

Bild: Hinweise zur richtigen Nutzung von Kochstellen - Stromverbrauch beim Garen von geschälten Kartoffeln
Der Einsatz eines Schnellkochtopfes spart beim Garen von Lebensmitteln, die im normalen Topf länger als 20 Minuten brauchen, bis zu 30 % Strom und 70 % Zeit. Möglich wird dies, indem der entstehende Wasserdampf zunächst die Luft im Topf über ein Ventil verdrängt und sich schließt. In dem hermetisch abgeschlossenen Topf erhöht sich der Betriebsdruck auf bis zu 1,8 bar und lässt die Temperaturen von 100 °C auf bis zu 120 °C steigen. Beim Kochen mit dem Schnellkochtopf ist es wichtig, dass die Hinweise der Gebrauchsanweisung beachtet werden.