WÄRME+ | Perfekte Wassertemperatur im ganzen Haus

Nachricht vom 28.06.2010

Mehr Komfort und weniger Energieverbrauch durch eine Warmwasserversorgung direkt an der Entnahmestelle

Ob Duschen, Baden, Spülen oder nur mal schnell die Hände waschen – für jede Aktivität im Haushalt wird unterschiedlich viel und vor allem auch unterschiedlich warmes Wasser benötigt. Stark verschmutztes Geschirr etwa sollte mit zirka 45 °C heißem Spülwasser gereinigt werden, damit sich Fette und Verkrustungen lösen. Die den meisten Menschen angenehme Duschtemperatur wiederum liegt bei 38 °C. Und fürs Händewaschen darf das Wasser häufig noch ein wenig kälter sein. „Angesichts dieser unterschiedlichen Anforderungen bietet eine dezentrale Warmwasserbereitung mit elektronischen Durchlauferhitzern in verschiedenen Größen die optimale Lösung. Sie werden direkt an der Zapfstelle installiert und gradgenau eingestellt und liefern jederzeit perfekt temperiertes Wasser – vom ersten Tropfen an“, so Jörg Gerdes von der Initiative Wärme+ in Berlin. Für das Handwaschbecken empfiehlt die Initiative einen Klein-Durchlauferhitzer, unter der Küchenspüle ein kompaktes Untertisch-Gerät und im Bad lassen sich Dusche, Wanne und Waschbecken über einen vollelektronischen Durchlauferhitzer mit warmem Wasser versorgen. Komfortabel ist hier ein Gerät mit Funkfernbedienung, über die sich die Temperatur jeweils nach Bedarf individuell variieren lässt. Das ist grundsätzlich immer ideal, wenn zwei Zapfstellen über ein Gerät versorgt werden sollen.

Geothermie

Die neue Generation der Durchlauferhitzer ist nicht nur komfortabel, sondern auch äußerst energiesparend. Die modernen Systeme erhitzen das Wasser gradgenau unmittelbar beim Durchströmen. So steht das wertvolle Nass sofort, wenn der Hahn geöffnet wird, in der gewünschten Temperatur zur Verfügung. Wo zentrale Systeme große Mengen Wasser auf hohe Temperaturen über 65 °C erhitzen und speichern, sind elektronische Durchlauferhitzer die energieeffizientere Lösung. Sie verbrauchen keine Bereitschaftsenergie und justieren die Durchflussmenge sparsam. Gerade an Zapfstellen, die nicht so häufig genutzt werden, wie das Handwaschbecken im Gäste- WC, lohnen sich die dezentralen Systeme. Aber auch größere Durchlauferhitzer für Küchenspüle und Dusche ermöglichen enorme Einsparpotenziale: „Ein Drei- Personenhaushalt kann so jährlich bis zu 140 Euro sparen“, kommentiert Gerdes. Elektronische Durchlauferhitzer sind zudem mit etwa 35 Prozent weniger CO2- Emission wesentlich umweltfreundlicher als zentrale Speicher.

Für kleine Wohnungen oder Ein-Personenhaushalte kann ein Gerät für mehrere Bereiche sinnvoll sein. Dabei gibt es die Möglichkeit, einen Durchlauferhitzer als Netzwerk für beispielsweise Küche und Bad zu installieren. Die Temperatur kann dann jeweils für den gewünschten Ort beliebig eingestellt werden, bei einigen Geräten ganz komfortabel über eine Funkfernbedienung.

Weitere Informationen

Maßgeschneiderte Informationen zu energiesparenden, stromgeführten Systemen bietet der Initiativkreis Wärme+, ein Zusammenschluss von Herstellern sowie den Verbänden ZVEI und HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung. Unter www.waerme-plus.de sind die Unterschiede zwischen der zentralen Warmwasser- Versorgung und der elektrischen Warmwasserbereitung zusammengestellt; praktische Hilfe gibt der „Rechner Warmwasserkosten“. Außerdem sind dort Fachbroschüren zu weiteren Themen rund um die energieeffiziente Heizung und die Einsparpotenziale abrufbar.

Zum Thema Warmwasser sind Praxis-Beispiele (Objekt-Reportagen) sowie Bildmaterial und Infografiken verfügbar.

Weitere Informationen: y.schachl@beckerdoering.com

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