Nachricht vom 23.11.2009
Wer damit kocht, will die Vorteile dieser innovativen Technologie nicht mehr missen: Induktionskochfelder sind zwar noch in relativ wenigen deutschen Küchen vertreten, die Zahl steigt aber stetig an. „Dass sich immer mehr Verbraucher für diese Technologie entscheiden, hat gute Gründe: In punkto Schnelligkeit und Energieverbrauch sind Induktionskochfelder die Spitzenreiter beim Kochen. Weil die Hitze direkt da entsteht, wo sie benötigt wird, erfolgen das Ankochen und das Abkühlen extrem schnell. Darüber hinaus machen Induktionskochfelder die Speisenzubereitung sehr sicher und erfordern nur ein Minimum an Reinigungsaufwand“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+. Das hängt mit ihrem im Vergleich zu herkömmlichen Kochfeldern völlig anderen Funktionsprinzip zusammen: Ein Induktionskochfeld erzeugt die Hitze erst, wenn ein Topf auf der Kochzone steht – und zwar durch ein Magnetfeld, das in einer mit Wechselstrom durchflossenen Kupferspule unter der Kochfeldabdeckung entsteht. Dieses elektromagnetische Wechselfeld induziert Wirbelströme, die das leitende Material des Topfbodens aufladen und dort Wärme erzeugen. Die Kochplatte selbst wird nur indirekt durch den heißen Topf darauf erwärmt – deshalb spricht man auch vom „kalten Kochen“. Sobald der Topf von der Kochstelle genommen wird, gibt es so gut wie keine Restwärme mehr. Diesen Vorteil wissen besonders Familien mit kleinen Kindern zu schätzen, denn die Verbrennungsgefahr ist dadurch gering. Und auch für die Reinigung sind die kalten Kochflächen ein Plus, denn übergekochte oder verschüttete Speisen können nicht mehr einbrennen.
Für Induktion geeignet ist Kochgeschirr, dessen Boden aus leitfähigem, magnetisierbarem Material besteht. Das sind in der Regel Töpfe aus Stahlemail, Gusseisen oder speziellem Edelstahl. Wer hochwertiges Kochgeschirr neueren Datums besitzt, kann dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für Induktion verwenden, denn die Hersteller haben sich schon seit einigen Jahren auf die neue Technologie eingestellt. Überprüfen lässt sich das ganz leicht mit einem Magneten.
Weitere Informationen unter www.hausgeraete-plus.de