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Beim Wohnungsneubau ist anscheinend Besserung in Sicht

Nachricht vom 24.07.2010

Beim seit Jahren schwachen Wohnungsbau zeigen sich erste vorsichtige Signale für eine Trendwende. Der von der KfW Bankengruppe regelmäßig exklusiv für die Wirtschaftswoche berechnete KfW-Indikator Eigenheimbau zeigt für das Jahr 2010 einen moderaten Anstieg des Wohnungsneubaus an. So lag der Wert im Juni 2010 mit 35,4 gut 8 Prozentpunkte über dem Juniwert des Vorjahres. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Wohnungsneubautätigkeit für das Jahr 2010 insgesamt höher als im Jahr 2009 ausfallen wird. Für das Gesamtjahr 2010 ist mit dem Neubau von rund 146.000 Wohnungen zu rechnen.

Das Jahr 2009 markierte mit nur noch rund 140.000 neu errichteten Wohnungen den Tiefpunkt im Wohnungsneubau seit der Wiedervereinigung - im Vergleich zum Jahr 2008 ein Minus von 10 %. Die Belebung im Jahr 2010 ist ein Indiz dafür, dass beim Wohnungsneubau eine Bodenbildung wohl erreicht ist. 

 Einig sind sich Experten, dass das derzeitige Wohnungsneubauniveau nicht ausreicht, den auch in den kommenden Jahren noch steigenden Wohnungsbedarf zu bedienen. Denn trotz des demografischen Wandels wird die Zahl der Haushalte in Deutschland und damit die Wohnungsnachfrage bis mindestens zum Jahr 2020 weiterhin zunehmen.

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